Herzrasen in den Wechseljahren
Wechseljahre werden meist mit Hitzewallungen in Verbindung gebracht. Doch auch plötzliches Herzklopfen oder Herzstolpern können Symptome der Wechseljahre sein.
Wechseljahre werden meist mit Hitzewallungen in Verbindung gebracht. Doch auch plötzliches Herzklopfen oder Herzstolpern können Symptome der Wechseljahre sein.
Wechseljahre werden meist mit Hitzewallungen in Verbindung gebracht. Doch plötzliches Herzklopfen, das bis in den Hals spürbar ist, oder unerwartetes Herzstolpern können ebenso Symptome der Wechseljahre sein. Viele Frauen erleben solche Symptome erstmals während der Wechseljahre, nur wenige denken dabei zunächst an einen Zusammenhang mit den Wechseljahren. Doch was steckt dahinter, und wie kann die Naturheilkunde, etwa mit dem Weißdorn, unterstützend wirken?
Während der Wechseljahre unterliegt der weibliche Körper erheblichen hormonellen Veränderungen. Der Rückgang des Progesteron- und Östrogenspiegels kann auch Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System haben. Ein Östrogenmangel kann daher zu Symptomen wie Herzrasen (Tachykardie) oder Herzstolpern (Extrasystolen) beitragen. Diese Veränderungen sind oft harmlos, können das Wohlbefinden aber stark beeinträchtigen und werden häufig gar nicht mit den Wechseljahren in Verbindung gebracht.
Obwohl Herzrasen und Herzstolpern während der Wechseljahre häufig auftreten und oft harmlos sind, ist es wichtig, aufmerksam zu bleiben. Bei anhaltendem oder starkem Herzrasen, wenn der Puls ohne ersichtlichen Grund über 120 Schläge pro Minute liegt, oder bei begleitenden Beschwerden wie Atemnot, Schwindel, Brustschmerzen oder Ohnmachtsgefühlen sollte umgehend medizinischer Rat eingeholt werden. Diese Anzeichen können auf ernsthafte Herzprobleme hindeuten und bedürfen einer ärztlichen Abklärung.
Mögliche Lebensstiländerungen, die sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken können: Eine ausgewogene, basische Ernährung mit viel Gemüse und Kräutern liefert wichtige Nährstoffe und kann die Herzgesundheit unterstützen. Lebensmittel mit Phytoöstrogenen, wie Leinsamen, Sojaprodukte und Hülsenfrüchte, enthalten pflanzliche Östrogene, die den Hormonhaushalt unterstützen können. Magnesiumreiche Kost, etwa Nüsse, Samen und grünes Blattgemüse, liefert Magnesium, dem eine entspannende Wirkung auf Muskulatur und Herz-Kreislauf-System zugeschrieben wird. Der Verzicht auf Stimulanzien kann ebenfalls helfen, der Konsum von Koffein, Nikotin und Alkohol kann Herzrhythmusstörungen begünstigen und sollte daher reduziert oder vermieden werden. Auch eine Gewichtsreduktion kann sinnvoll sein, insbesondere Frauen mit Übergewicht tragen ein erhöhtes Risiko, nach den Wechseljahren Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln. Regelmäßige Bewegung wie Spaziergänge oder Schwimmen stärkt das Herz und fördert die Durchblutung. Und Stressmanagement mit Techniken wie Qigong, Yoga, Meditation oder Atemübungen kann helfen, das vegetative Nervensystem zu beruhigen und so Herzrasen zu reduzieren.
Die Wechseljahre sind eine Zeit des Wandels, aber auch eine Chance, den eigenen Körper neu kennenzulernen und zu unterstützen. Mit natürlichen Mitteln wie Weißdorn und einem ganzheitlichen Lebensstil können Sie diese Phase bewusst und gestärkt erleben. Hören Sie auf die Signale Ihres Körpers und gönnen Sie sich die Fürsorge, die Sie brauchen und verdienen. Nehmen Sie sich die Zeit dafür.
Die Natur hält viele Ansätze bereit, die das Wohlbefinden unterstützen können. Ich begleite Sie gerne dabei, mehr über Naturheilverfahren, Qigong und Heilpflanzen zu erfahren und individuelle Wege für Ihr Wohlbefinden zu entdecken. Melden Sie sich einfach bei mir unter info@eben-gesund.de, um mehr über die verschiedenen Möglichkeiten zu erfahren und eine maßgeschneiderte Beratung zu erhalten. Ich freue mich darauf, Sie auf Ihrem Weg zur Linderung und zum Wohlbefinden zu unterstützen.
Hinweis: Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden konsultieren Sie bitte einen Arzt oder Heilpraktiker.
Für Frauen und Männer ab 45: das vegetative Nervensystem und stressbedingte Beschwerden im Blick.
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